Vor der Beauftragung eines Gutachtens bestehen häufig klare Erwartungen: Klarheit, Bestätigung der eigenen Sichtweise, eine schnelle Lösung oder eine eindeutige Antwort auf komplexe Fragen. Diese Erwartungen sind menschlich nachvollziehbar, passen jedoch nicht immer zur fachlichen Realität einer sachverständigen Bewertung.
Aus sachverständiger Sicht ist ein Gutachten kein Instrument zur Durchsetzung von Interessen, sondern zur fachlichen Einordnung eines Sachverhalts. Es beschreibt, bewertet und erklärt – und es zeigt auch Grenzen, Unsicherheiten oder mehrere mögliche Ursachen auf. Diese Seite hilft dabei, Erwartungen vorab realistisch einzuordnen und Enttäuschungen zu vermeiden.
Aus der Praxis: Viele Enttäuschungen entstehen nicht, weil das Gutachten „schlecht“ ist, sondern weil die Erwartung nicht zum Auftrag passt. Je klarer Ziel und Fragestellung vorab formuliert sind, desto besser lässt sich Umfang, Aussagekraft und auch der Zeitbedarf realistisch steuern.
Hinweis: Diese Seite dient der allgemeinen fachlichen Einordnung typischer Erwartungen an Gutachten. Sie ersetzt keine Rechtsberatung und keine individuelle Einzelfallprüfung.
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