Schreinerhandwerk · Möbeldesign · Konstruktion · Gestaltung mit Holz

WoodAward 2012 – Schreinerhandwerk, Möbeldesign und Gestaltung mit Holz

Beim WoodAward 2012 trafen Gestaltung und handwerkliche Umsetzung bewusst aufeinander. Der Schweizer Wettbewerb brachte Schreiner, Designer und Architekten zusammen und stellte die Frage, was entsteht, wenn Entwurf, Material, Konstruktion und Fertigung nicht getrennt, sondern gemeinsam gedacht werden.

Diese Seite ordnet den historischen Wettbewerb fachlich ein: Was wurde bewertet? Welche Projekte wurden ausgezeichnet? Und welche Grundgedanken lassen sich bis heute auf Möbel, Einbauten und andere Tischlerarbeiten übertragen?

Fachlich eingeordnet von Sebastian Sudhoff, Tischlermeister und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Tischlerhandwerk.

WoodAward 2012MöbeldesignSchreinerhandwerkHolz & HolzwerkstoffeGestaltung & Konstruktion
Historischer Hinweis: Der WoodAward war ein Projekt des Verbandes Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM). Tischler-SV steht in keiner Verbindung zum VSSM und ist keine Fortführung des damaligen Wettbewerbs. Die Einordnung erfolgt aus Sicht eines Tischlermeisters und Handwerkers, der die SchreinerZeitung als Fachmedium gern gelesen hat.

Historischer Wettbewerb

Was war der WoodAward 2012?

Der Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) schrieb den WoodAward anlässlich seines 125-jährigen Bestehens aus. Der nationale Designwettbewerb sollte hervorragende Leistungen im Produktdesign und in der Holzbearbeitung sichtbar machen und insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Schreinern, Designern, Gestaltern und Architekten fördern.

Gesucht waren Produkte, die überwiegend aus Massivholz, Holzwerkstoffen oder Restholz bestanden. Das Spektrum war bewusst offen: Möbel, Gebrauchsobjekte, Accessoires und andere Produkte konnten eingereicht werden. Entscheidend war nicht nur die Idee, sondern ihre tatsächliche handwerkliche Umsetzung.

2012erste Austragung des WoodAward im VSSM-Jubiläumsjahr
212eingereichte Konzepte aus 192 Teams in der ersten Stufe
23Projekte wurden für die zweite Stufe als reale Objekte umgesetzt
1 : 1die Finalkonzepte mussten als tatsächlich ausgeführte Objekte überzeugen
Der Wettbewerb war zweistufig und anonym angelegt. Zunächst wurden Konzepte und Ideen beurteilt. Die ausgewählten Teams mussten ihre Entwürfe anschließend realisieren. Dadurch wurde nicht nur eine gestalterische Absicht bewertet, sondern auch ihre konstruktive und handwerkliche Übersetzung in ein funktionierendes Objekt.

Entwurf und Umsetzung

Warum die Zusammenarbeit von Schreiner und Designer im Mittelpunkt stand

Ein guter Entwurf allein ist noch kein gutes Möbel. Umgekehrt entsteht aus sauberer handwerklicher Ausführung nicht automatisch ein gestalterisch überzeugendes Produkt. Der WoodAward setzte genau an dieser Schnittstelle an: Gestaltung und handwerklich-technische Umsetzung sollten sich gegenseitig ergänzen.

Gestaltung

Proportion, Form, Materialwirkung und Nutzungsidee bestimmen, wie ein Objekt wahrgenommen und gebraucht wird. Gestaltung muss dabei mehr leisten als eine besondere äußere Erscheinung.

Konstruktion

Verbindungen, Dimensionierung, Bewegungsräume, Lastabtragung und Werkstoffverhalten entscheiden darüber, ob sich eine Idee technisch schlüssig umsetzen lässt.

Handwerkliche Umsetzung

Erst in der Fertigung zeigt sich, ob Konstruktion, Materialwahl, Oberflächen und Details so zusammenpassen, dass aus dem Entwurf ein belastbares und nutzbares Produkt wird.

Gestaltung und Handwerk sind keine Gegensätze. Bei guten Möbeln lassen sich Form, Konstruktion, Material und Fertigung nicht sinnvoll voneinander trennen.

Was wurde beurteilt?

Die Bewertungskriterien des WoodAward 2012

Bei der ersten Wettbewerbsstufe wurden nicht nur Entwurf und Erscheinungsbild betrachtet. Die überlieferten Wettbewerbsangaben nennen mehrere Ebenen, die auch heute noch eine interessante fachliche Systematik ergeben.

Idee

Welches Problem soll gelöst werden und besitzt das Objekt einen nachvollziehbaren eigenen Ansatz?

Gestaltungskonzept

Sind Form, Proportion, Material, Funktion und Nutzung als zusammenhängendes Konzept erkennbar?

Gestalterische Umsetzung

Bleibt die Entwurfsidee auch im gebauten Objekt klar und überzeugend ablesbar?

Handwerkliche Umsetzung

Sind Konstruktion, Verbindungen, Bearbeitung, Details und Oberfläche dem Entwurf und dem Werkstoff angemessen ausgeführt?

Alltagstauglichkeit

Lässt sich das Objekt tatsächlich verwenden, bedienen und im vorgesehenen Zusammenhang dauerhaft nutzen?

Innovation und Originalität

Geht die Lösung über Bekanntes hinaus, ohne dass die technische und praktische Qualität hinter der Idee zurückbleibt?

Gerade die Kombination dieser Kriterien ist bemerkenswert: Ein Möbel kann handwerklich sauber gefertigt sein und trotzdem gestalterische oder funktionale Schwächen besitzen. Ebenso kann eine starke Idee an Konstruktion, Materialwahl oder Ausführung scheitern.

WoodAward 2012 – ausgezeichnete Projekte

NIU gewann – drei weitere Projekte wurden ausgezeichnet

Aus den 23 realisierten Finalprojekten zeichnete die Jury vier Arbeiten besonders aus. Das Siegerprojekt NIU verband eine eigenständige Gestaltung mit einer handwerklich anspruchsvollen Konstruktion. Drei weitere Projekte erhielten gleichrangige Auszeichnungen.

Gewinner

NIU – Tisch und Hocker aus Buche

NIU entstand in der Zusammenarbeit des Schreinermeisters Heinz Spychiger von Feldmann + Co. AG mit den Designerinnen Christine Urech und Simone Hölzl. Charakteristisch sind die gedrehten Beine und die konstruktive Umsetzung in Buchenholz. Für die Fertigung wurde eine aus dem Treppenbau bekannte Spindeltechnik aufgegriffen; der Zusammenhalt wird konstruktiv über einen Keil gelöst.

Auszeichnung

.edu Collection – Möbel als Lehrstücke

Die .edu Collection verband Gestaltung mit Ausbildung. Leuchte, Hocker, Tisch, Regal und Garderobe waren nicht nur als Produkte gedacht, sondern zugleich als Übungsstücke für die Schreinerlehre. Damit wurde Gestaltung unmittelbar mit handwerklichem Lernen verknüpft.

Auszeichnung

Raumuhr – Zeit als räumliches Möbelobjekt

Die Raumuhr von Dominic Meister und Walter Wipf interpretierte die klassische Standuhr neu. Der schlanke Holzkörper dreht sich innerhalb von 24 Stunden und macht damit die Position im Raum selbst zum Bestandteil der Zeitanzeige.

Auszeichnung

Laptool – Gestaltung mit konkreter Funktion

Laptool wurde als hölzernes Trainingsgerät für Menschen nach einem Schlaganfall entwickelt. Das Projekt von Valida Holzwarenproduktion und stockwerk3 zeigt besonders deutlich, dass Gestaltung nicht auf Möbelästhetik begrenzt ist: Material, Handhabung und konkrete Nutzung bilden gemeinsam die Produktidee.

Neben den vier ausgezeichneten Arbeiten umfasste die zweite Wettbewerbsstufe insgesamt 23 realisierte Projekte – darunter Tische, Stühle, Regale, Leuchten, Schlitten, Badprodukte, Gebrauchsobjekte und weitere Holzprodukte. Die Bandbreite zeigt, wie unterschiedlich sich die Verbindung von Holz, Gestaltung und Schreinerhandwerk interpretieren lässt.

Historisches Webarchiv

Historische Ergebnis- und Teilnehmerunterlagen des WoodAward 2012

Auf der damaligen WoodAward-Website wurden neben den Wettbewerbs- und Ergebnisseiten auch einzelne PDF-Unterlagen zu Teilnehmern und eingereichten Arbeiten veröffentlicht. Dazu gehörten beispielsweise Unterlagen zu Projekten aus der zweiten Wettbewerbsstufe.

Diese historischen PDF-Dateien werden heute nicht mehr als eigenständiges Archiv bereitgestellt. Alte Verweise auf eindeutig zum WoodAward 2012 gehörende Ergebnis- und Teilnehmerunterlagen werden deshalb auf diese Seite geführt. Hier werden der Wettbewerb, seine Ergebnisse und ausgewählte Arbeiten in ihrem fachlichen Zusammenhang eingeordnet.

Hinweis zu alten Links: Wenn Sie über einen historischen Link zu einer WoodAward-2012-PDF auf diese Seite gelangt sind, ist die ursprüngliche Datei möglicherweise nicht mehr separat verfügbar. Die wesentlichen Informationen zum Wettbewerb, zum Siegerprojekt NIU und zu den weiteren ausgezeichneten Arbeiten sind auf dieser Seite zusammengeführt.

Über den Wettbewerb hinaus

Was sich aus dem WoodAward für die fachliche Beurteilung von Möbeln ableiten lässt

Ein Designwettbewerb und eine sachverständige Bewertung verfolgen unterschiedliche Ziele. Trotzdem macht der WoodAward anschaulich, welche Ebenen bei Möbeln und individuellen Tischlerarbeiten zusammenwirken. Eine gute Gestaltung kann technisch nur dann bestehen, wenn Konstruktion und Werkstoff sie tragen.

Materialwahl ist Teil der Konstruktion

Holzart und Holzwerkstoff beeinflussen Festigkeit, Formstabilität, Bearbeitung, Oberfläche und Verbindung. Material darf deshalb nicht erst nach dem Entwurf betrachtet werden.

Holz & Materialkunde vertiefen →

Details entscheiden über die Qualität

Fugen, Kanten, Beschläge, Verbindungsmittel, Radien und Übergänge wirken oft unscheinbar. Gerade dort entscheidet sich jedoch häufig, ob eine Konstruktion dauerhaft funktioniert.

Bedeutung handwerklicher Details →

Funktion gehört zur Gestaltung

Alltagstauglichkeit ist keine nachträgliche Zusatzanforderung. Bedienbarkeit, Ergonomie, Stabilität und Nutzung müssen bereits Teil des Entwurfs sein.

Möbel und Einbauten fachlich einordnen →

Handwerkliche Qualität ist mehr als Oberfläche

Eine makellose Sichtfläche sagt wenig über verdeckte Konstruktion, Befestigung, Verbindung und Materialverhalten aus. Qualität entsteht aus dem Zusammenwirken aller Ebenen.

Handwerkliche Qualität vertiefen →

Innovation braucht technische Plausibilität

Ungewöhnliche Konstruktionen können sinnvoll sein. Entscheidend ist, ob Lasten, Bewegungen, Werkstoffverhalten und Nutzung bei der Ausführung nachvollziehbar berücksichtigt sind.

Fachgerecht und normgerecht unterscheiden →

Entwurf und Fertigung müssen miteinander sprechen

Individuelle Möbel profitieren davon, wenn Gestaltung und Fertigung früh zusammenkommen. So können konstruktive Grenzen und handwerkliche Möglichkeiten bereits im Entwurf genutzt werden.

Zum Fachbereich Tischlerarbeiten →

Werkstoffgerecht gestalten

Holz und Holzwerkstoffe prägen Form, Konstruktion und Nutzung

Der WoodAward wollte ausdrücklich die gestalterischen, technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten von Holz und Holzwerkstoffen sichtbar machen. Aus handwerklicher Sicht ist dabei entscheidend: Der Werkstoff ist nicht bloß eine Oberfläche, die auf eine fertige Form gelegt wird.

Massivholz arbeitet mit wechselnder Feuchte. Faserrichtung, Querschnitt und Verbindung müssen Bewegungen zulassen oder gezielt aufnehmen. Holzwerkstoffe besitzen andere Eigenschaften und ermöglichen wiederum andere Plattenformate, Beschichtungen und Verbindungstechniken. Gute Gestaltung nutzt diese Eigenschaften, statt gegen sie zu arbeiten.

Geplante zweite Ausgabe

WoodAward 2016 wurde angekündigt, aber nicht durchgeführt

2015 kündigte der VSSM eine zweite Austragung des WoodAward für 2016 an. Das Grundprinzip blieb erhalten: Neue Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen sollten gemeinsam von Gestaltung und Schreinerhandwerk entwickelt und umgesetzt werden. Zusätzlich war ein Sonderpreis für Schweizer Holz vorgesehen.

Die für 2016 geplante zweite Ausgabe wurde später abgesagt und kam nicht zur Durchführung. Deshalb beziehen sich die auf dieser Seite dargestellten Wettbewerbsergebnisse auf den tatsächlich durchgeführten WoodAward 2012.

Fachlich weiterarbeiten

Möbeldesign, Werkstoff und handwerkliche Qualität vertiefen

Möbel und Einbauten

Konstruktion, Passung, Befestigung, Beschläge, Stabilität und Funktion individuell gefertigter Möbel fachlich einordnen.

Möbel und Einbauten vertiefen →

Holz & Materialkunde

Holzarten, Holzwerkstoffe, Feuchteverhalten, Festigkeit und Dauerhaftigkeit als Grundlage materialgerechter Konstruktionen verstehen.

Holz & Materialkunde →

Historische Quellen

Quellen zur Einordnung des WoodAward

Für die historische Einordnung wurden zeitgenössische Beiträge und archivierte Fachpublikationen aus dem Umfeld des Wettbewerbs herangezogen. Die ursprünglichen WoodAward-Webseiten werden heute nicht mehr als offizielle Projektseiten betrieben.

Hochparterre

Zeitgenössische Ankündigungen und redaktionelle Begleitung des Wettbewerbs sowie das Sonderheft zu den Ergebnissen 2012.

Beitrag zum WoodAward 2012 →

Lignum

Bericht zur Preisverleihung mit NIU als Gewinner und den drei ausgezeichneten Projekten .edu Collection, Raumuhr und Laptool.

Gewinnerbericht 2012 →

E-Periodica / Hochparterre

Digital archiviertes Sonderheft „Hölzer formen“ mit Beiträgen zu den ausgezeichneten Arbeiten und den Finalisten des WoodAward 2012.

Historisches Sonderheft →
Historische Angaben können in verschiedenen zeitgenössischen Veröffentlichungen leicht unterschiedlich gerundet sein. Für die Wettbewerbssystematik und die hier genannten ausgezeichneten Projekte wurden übereinstimmende zeitgenössische Fachquellen zugrunde gelegt.

Häufige Fragen

Fragen zum WoodAward 2012 und zur fachlichen Einordnung

Was war der WoodAward 2012?

Der WoodAward 2012 war ein vom VSSM initiierter nationaler Designwettbewerb in der Schweiz. Im Mittelpunkt standen Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen, die in Zusammenarbeit zwischen Schreinerhandwerk und Gestaltung entstanden.

Wer gewann den WoodAward 2012?

Gewonnen hat das Möbelensemble NIU aus Tisch und Hockern. Es entstand in Zusammenarbeit von Schreinermeister Heinz Spychiger mit den Designerinnen Christine Urech und Simone Hölzl.

Welche weiteren Projekte wurden ausgezeichnet?

Neben NIU erhielten die .edu Collection, die Raumuhr und das Trainingsgerät Laptool Auszeichnungen.

Welche Kriterien wurden beim WoodAward bewertet?

Zu den genannten Kriterien gehörten Idee, Gestaltungskonzept, gestalterische und handwerkliche Umsetzung, Alltagstauglichkeit sowie Innovation und Originalität.

Warum ist der Wettbewerb für das Tischlerhandwerk heute noch interessant?

Weil er sichtbar macht, dass Möbelqualität nicht nur aus Gestaltung oder nur aus sauberer Fertigung entsteht. Materialwahl, Konstruktion, handwerkliche Ausführung, Funktion und Gestaltung müssen zusammenpassen.

Gab es einen WoodAward 2016?

Eine zweite Ausgabe für 2016 wurde angekündigt und ausgeschrieben, später jedoch abgesagt. Die hier dargestellten Wettbewerbsergebnisse stammen deshalb aus dem tatsächlich durchgeführten WoodAward 2012.

Was ist mit den alten WoodAward-2012-PDFs passiert?

Auf der früheren WoodAward-Website wurden einzelne Ergebnis- und Teilnehmerunterlagen als PDF veröffentlicht. Diese historischen Dateien werden hier nicht als eigenständiges Archiv weitergeführt. Eindeutig zum WoodAward 2012 gehörende alte Verweise werden auf diese fachliche und historische Einordnung geführt.

Ist Tischler-SV mit dem VSSM oder dem WoodAward verbunden?

Nein. Tischler-SV ist weder Veranstalter noch Rechtsnachfolger des WoodAward und steht in keiner Verbindung zum VSSM. Der Wettbewerb wird hier unabhängig historisch und fachlich eingeordnet.

Gestaltung wird durch Handwerk belastbar

Gute Möbel entstehen im Zusammenspiel von Idee, Material, Konstruktion und Ausführung

Der WoodAward 2012 war ein Designwettbewerb seiner Zeit. Die dahinter stehende Fragestellung bleibt jedoch aktuell: Wie wird aus einer Idee ein funktionierendes, dauerhaftes und handwerklich überzeugendes Objekt? Gerade bei individuellen Möbeln und Einbauten entscheidet sich Qualität häufig dort, wo Gestaltung und Konstruktion ineinandergreifen.

Für die fachliche Beurteilung von Tischlerarbeiten bedeutet das: Nicht nur die sichtbare Form zählt. Werkstoff, Verbindung, Befestigung, Nutzung, handwerkliche Ausführung und die vereinbarte Beschaffenheit müssen im Zusammenhang betrachtet werden.

Weitere fachliche Grundlagen zu Möbeln, Einbauten, Werkstoffen, Montage und handwerklicher Qualität finden sich im Fachbereich Tischlerarbeiten.