Holzfeuchte · Gleichgewichtsfeuchte · Fasersättigung · Quellen · Schwinden

Holzfeuchte, Quellen und Schwinden – warum Holz seine Abmessungen verändert

Holz reagiert auf das Klima seiner Umgebung. Es nimmt Feuchtigkeit auf, gibt sie wieder ab und verändert dabei – unterhalb des Fasersättigungsbereichs – seine Abmessungen. Dieses Verhalten wird im Tischlerhandwerk als „Arbeiten des Holzes“ bezeichnet.

Für Möbel, Türen, Böden, Fenster, Terrassen und andere Holzbauteile ist deshalb nicht nur die Holzart entscheidend. Ebenso wichtig sind Holzfeuchte beim Einbau, späteres Raum- oder Außenklima, Faserrichtung, Bauteilbreite und konstruktive Bewegungsmöglichkeit.

Diese Seite erklärt, wie Holzfeuchte berechnet und gemessen wird, was Gleichgewichtsfeuchte und Fasersättigung bedeuten und warum Holz tangential, radial und längs unterschiedlich stark quillt und schwindet.

Fachlich eingeordnet von Sebastian Sudhoff, Tischlermeister und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Tischlerhandwerk.

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Grundbegriff

Was bedeutet Holzfeuchte?

Holz besteht aus trockener Holzsubstanz und Wasser. Die Holzfeuchte beschreibt, wie viel Wasser im Verhältnis zur absolut trockenen Holzmasse vorhanden ist.

Trockenmasse als Bezugsgröße

In der Holztechnik wird die Masse des enthaltenen Wassers auf die darrtrockene Masse des Holzes bezogen. Deshalb können Holzfeuchtewerte theoretisch auch über 100 Prozent liegen.

Holz bleibt hygroskopisch

Auch technisch getrocknetes Holz nimmt später wieder Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf oder gibt Feuchtigkeit an diese ab.

Klima bestimmt den Zustand mit

Temperatur und relative Luftfeuchte beeinflussen, welche Holzfeuchte sich bei ausreichend langer Lagerung oder Nutzung einstellt.

Eine Aussage wie „das Holz hat 12 Prozent Feuchtigkeit“ ist fachlich erst dann eindeutig, wenn tatsächlich die Holzfeuchte auf Basis der Trockenmasse gemeint ist.

Rechenweg

Wie die Holzfeuchte berechnet wird

Grundlage ist die Differenz zwischen der Masse des feuchten Holzes und seiner vollständig getrockneten Masse. Diese Wassermasse wird auf die Trockenmasse bezogen.

Formel für die Holzfeuchte u
u = (mfeucht − mtrocken) ÷ mtrocken × 100

Das Ergebnis wird in Prozent angegeben.

Beispiel: 1.200 g feucht

Ein Holzstück wiegt vor dem Trocknen 1.200 g. Nach vollständiger Trocknung beträgt seine Masse 1.000 g.

Enthaltene Wassermasse: 1.200 g − 1.000 g = 200 g

Holzfeuchte: 200 ÷ 1.000 × 100 = 20 %

Warum die Bezugsgröße wichtig ist

Die 200 g Wasser werden nicht auf die Gesamtmasse von 1.200 g, sondern auf die Trockenmasse von 1.000 g bezogen.

Das Holz besitzt deshalb eine Holzfeuchte von 20 %.

Begriffe auseinanderhalten

Holzfeuchte und Wassergehalt sind nicht dasselbe

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Holzfeuchte und Wassergehalt häufig gleichgesetzt. Mathematisch können jedoch unterschiedliche Bezugsgrößen gemeint sein.

Holzfeuchte

Die Holzfeuchte bezieht die enthaltene Wassermasse auf die trockene Holzmasse.

Im Beispiel mit 1.200 g Feuchtmasse und 1.000 g Trockenmasse ergibt sich 20 % Holzfeuchte.

Wasseranteil an der Gesamtmasse

Wird dagegen die Wassermasse auf die feuchte Gesamtmasse bezogen, ergibt sich ein anderer Prozentwert.

Im selben Beispiel: 200 ÷ 1.200 × 100 = 16,7 %.

Dasselbe Holz kann also 20 % Holzfeuchte besitzen, obwohl Wasser nur rund 16,7 % seiner aktuellen Gesamtmasse ausmacht. Der Unterschied entsteht ausschließlich durch die unterschiedliche Bezugsgröße.

Holz und Umgebungsklima

Gleichgewichtsfeuchte: Holz passt sich seinem Umgebungsklima an

Bleibt Holz ausreichend lange in einem weitgehend konstanten Klima, nähert sich seine Holzfeuchte einem Gleichgewicht mit der Umgebung an. Diese sogenannte Gleichgewichtsfeuchte hängt insbesondere von relativer Luftfeuchte und Temperatur ab.

Beheizter Innenraum

In beheizten Innenräumen stellt sich typischerweise eine wesentlich niedrigere Holzfeuchte ein als bei einem frei bewitterten Außenbauteil.

Jahreszeitliche Änderung

Innenraumklima und damit auch Gleichgewichtsfeuchte verändern sich über das Jahr. Möbel, Türen und Böden reagieren entsprechend.

Anpassung benötigt Zeit

Holz reagiert nicht schlagartig. Geschwindigkeit und Feuchteverteilung hängen unter anderem von Querschnitt, Oberflächen, Holzart und Expositionsbedingungen ab.

Für passgenaue Tischlerarbeiten ist deshalb entscheidend, dass das Holz vor Verarbeitung und Einbau einen Feuchtezustand besitzt, der zur späteren Nutzung möglichst gut passt.

Gebundenes und freies Wasser

Der Fasersättigungsbereich erklärt, wann Holz quillt und schwindet

Wasser befindet sich im Holz vereinfacht in zwei unterschiedlichen Zuständen: als gebundenes Wasser in den Zellwänden und als freies Wasser in den Zellhohlräumen.

Unterhalb der Fasersättigung

Ändert sich der Anteil des in den Zellwänden gebundenen Wassers, ändern sich auch deren Abmessungen.

In diesem Bereich führt Feuchteaufnahme zum Quellen und Feuchteabgabe zum Schwinden.

Oberhalb der Fasersättigung

Sind die Zellwände gesättigt, befindet sich zusätzliches Wasser hauptsächlich als freies Wasser in Zellhohlräumen.

Veränderungen dieses freien Wasseranteils führen nicht in vergleichbarer Weise zu weiteren Dimensionsänderungen.

Der Fasersättigungspunkt ist kein für jede Holzart exakt identischer Wert. Zur grundsätzlichen Einordnung wird häufig ein Bereich um etwa 30 % Holzfeuchte verwendet.

Dimensionsänderung

Holz quillt und schwindet nicht in alle Richtungen gleich

Holz besitzt einen gerichteten Aufbau. Deshalb unterscheiden sich seine Maßänderungen in Längsrichtung, radial zum Stamm und tangential zu den Jahrringen deutlich.

Längs zur Faser

In Faserrichtung sind die feuchtebedingten Maßänderungen im normalen Holz vergleichsweise gering.

Radial

Radial – also ungefähr vom Mark zur Rinde – arbeitet Holz deutlich stärker als längs zur Faser.

Tangential

Tangential zu den Jahrringen sind Quellen und Schwinden bei vielen Holzarten am stärksten ausgeprägt.

Warum Bretter schüsseln können

Weil radial und tangential unterschiedliche Maßänderungen auftreten, kann sich ein Brett bei Feuchteänderung nicht nur verbreitern oder verschmälern, sondern auch verformen.

Jahrringlage, Faserverlauf, Querschnitt und unterschiedliche Feuchte auf Vorder- und Rückseite beeinflussen die Formänderung.

Warum breite Bauteile besonders relevant sind

Eine kleine prozentuale Maßänderung kann sich bei einem breiten Massivholzbauteil zu mehreren Millimetern summieren.

Deshalb benötigen beispielsweise Tischplatten, Türen und Massivholzfüllungen konstruktiv ausreichende Bewegungsmöglichkeiten.

Fachgerechtes Arbeiten mit Massivholz bedeutet nicht, jede Holzbewegung zu verhindern. Die Konstruktion muss vorhersehbare Bewegungen vielmehr ermöglichen und kontrollieren.

Auswirkungen im Tischlerhandwerk

Wo Holzfeuchte und Dimensionsänderungen praktisch sichtbar werden

Möbel und Massivholzplatten

Breite Platten benötigen Bewegungsmöglichkeiten. Starre Verbindungen quer zur Faser können Risse, Verformungen oder gelöste Verbindungen verursachen.

Türen

Feuchteänderungen können Abmessungen und Form von Türblättern beeinflussen. Materialaufbau und unterschiedliche Klimata auf beiden Seiten spielen dabei eine Rolle.

Holzböden

Jahreszeitliche Klimaschwankungen können Fugenbreiten verändern. Feuchtebeanspruchung kann zusätzlich zu Verformungen führen.

Fenster und Außentüren

Außenbauteile erleben wechselnde Feuchte- und Temperaturbedingungen. Konstruktion und Beschichtung müssen diese Beanspruchung berücksichtigen.

Terrassen

Terrassendielen werden regelmäßig nass und trocknen wieder ab. Fugen und Befestigung müssen entsprechende Breitenänderungen aufnehmen können.

Innenausbau

Wird zu feuchtes Holz in einen trockenen Innenraum eingebaut, können nachträglich Fugen, Risse und Passungsänderungen entstehen.

Holzfeuchte messen

Darrverfahren, Widerstandsmessung und kapazitive Messung

Je nach Prüfaufgabe stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Messgerät, Holzart, Messtiefe, Temperatur und Messstelle beeinflussen, wie ein Messwert zu interpretieren ist.

Darrverfahren

Eine Probe wird gewogen, bis zur konstanten Trockenmasse getrocknet und anschließend erneut gewogen. Aus der Massedifferenz wird die Holzfeuchte berechnet.

Elektrische Widerstandsmessung

Elektroden werden in das Holz eingebracht. Der elektrische Widerstand wird zur Abschätzung der Holzfeuchte genutzt. Holzart und Temperatur müssen berücksichtigt werden.

Kapazitive Messung

Das elektrische Feld des Messgerätes erfasst Materialeigenschaften ohne eingestochene Elektroden. Messtiefe, Rohdichte und Schichtaufbau können das Ergebnis beeinflussen.

Ein einzelner Messwert an einer einzigen Stelle beschreibt nicht zwangsläufig den Feuchtezustand eines gesamten Bauteils. Bei technischen Untersuchungen sind Messstellen, Vergleichswerte, Materialaufbau und Randbedingungen mit zu dokumentieren.

Messwerte richtig einordnen

Warum zwei Holzfeuchtemessungen unterschiedliche Werte liefern können

Unterschiedliche Messtiefe

Oberfläche und tieferer Querschnitt können unterschiedliche Feuchten besitzen – insbesondere während Trocknung oder nach einer einseitigen Befeuchtung.

Holzart und Rohdichte

Elektrische Messverfahren reagieren auf Materialeigenschaften. Geräteeinstellung und Korrektur müssen zum Holz passen.

Temperatur

Insbesondere bei Widerstandsmessungen kann die Temperatur das Messergebnis beeinflussen und muss gegebenenfalls korrigiert werden.

Metall im Messbereich

Nägel, Schrauben oder andere metallische Bauteile können elektrische Messungen verfälschen.

Feuchtegradient

Ein Brett kann außen bereits trocken erscheinen, während der Kern noch eine deutlich höhere Holzfeuchte besitzt.

Messung ist keine Ursachenanalyse

Ein erhöhter Wert zeigt zunächst einen Feuchtezustand. Er beantwortet noch nicht automatisch, woher die Feuchte stammt.

Vom frischen Holz zum Werkstoff

Holztrocknung: Feuchte kontrolliert reduzieren

Frisch eingeschnittenes Holz besitzt regelmäßig eine wesentlich höhere Holzfeuchte als für Möbelbau oder Innenausbau geeignet ist. Ziel der Trocknung ist nicht möglichst „trockenes“ Holz, sondern ein zur späteren Verwendung passender und möglichst gleichmäßiger Feuchtezustand.

Lufttrocknung

Bei geeigneter Stapelung kann Holz unter natürlichen Klimabedingungen Feuchtigkeit abgeben. Die erreichbare Endfeuchte hängt dabei vom Umgebungsklima ab.

Technische Trocknung

In Trockenkammern lassen sich Temperatur, Luftfeuchte und Luftbewegung gezielt steuern und deutlich niedrigere Holzfeuchten erreichen.

Trocknung benötigt Zeit

Feuchtigkeit muss aus dem Inneren zur Oberfläche transportiert werden. Zu schnelle oder ungleichmäßige Trocknung kann Spannungen und Risse verursachen.

Trocknungsspannungen

Unterschiedliche Feuchten zwischen Rand und Kern können Spannungen erzeugen, die sich bei weiterer Bearbeitung durch Verformung bemerkbar machen.

Akklimatisierung

Auch technisch getrocknetes Holz sollte vor Verarbeitung und Einbau unter geeigneten Bedingungen gelagert werden.

Verwendungsfeuchte

Die sinnvolle Holzfeuchte richtet sich nach der späteren Nutzung. Ein Innenmöbel und eine Außenkonstruktion besitzen unterschiedliche klimatische Randbedingungen.

Grundlage und Schadensdiagnose trennen

Wann aus normalem Quellen und Schwinden ein technisches Problem wird

Werkstofftypisches Verhalten

Fugenänderungen, leichte Formänderungen oder kleinere Risse können aus dem normalen hygroskopischen Verhalten von Holz entstehen.

Ob eine Erscheinung akzeptabel ist, hängt unter anderem von Holzart, Konstruktion, Nutzung und vereinbarter Beschaffenheit ab.

Schadensverdacht

Auffällig werden beispielsweise ungewöhnlich starke Verformungen, dauerhaft erhöhte Feuchte, Fäulnis, Funktionsstörungen oder konstruktiv verhinderte Holzbewegungen.

Dann reicht die reine Kenntnis der Holzfeuchte nicht mehr aus. Die Ursache muss bauteilbezogen untersucht werden.

Ein konkretes Beispiel dafür, dass Feuchteeinwirkung und Schadensursache getrennt betrachtet werden müssen, zeigt der Praxisfall zu Fraßlöchern im Korkboden am Fensteranschluss . Dort lagen im Anschlussbereich Feuchteeinwirkung und ein Insektenbefall gleichzeitig vor. Aus diesem gemeinsamen Auftreten allein lässt sich jedoch keine Ursache des Befalls ableiten.

Holzfeuchte fachlich beurteilen

Vier Schritte für eine nachvollziehbare Einordnung

Bauteil erfassen

Holzart, Querschnitt, Faserrichtung, Aufbau, Oberfläche und Einbausituation bestimmen.

Klima dokumentieren

Temperatur, relative Luftfeuchte und besondere Feuchtebeanspruchungen zum Messzeitpunkt berücksichtigen.

Repräsentativ messen

Geeignetes Verfahren wählen und erforderlichenfalls mehrere Messstellen und Messtiefen miteinander vergleichen.

Ursache getrennt bewerten

Messwert, normale Klimaänderung, Materialverhalten und mögliche zusätzliche Feuchtequelle nicht miteinander verwechseln.

Fachliche Grundlagen

Grundlagen zu Holzfeuchte, Messung und Dimensionsänderung

DIN EN 13183-1

Bestimmung des Feuchtegehaltes eines Stückes Schnittholz durch das Darrverfahren. Das Verfahren bildet die Grundlage für die gravimetrische Bestimmung der Holzfeuchte.

DIN EN 13183-2 und -3

Die Normteile behandeln die Abschätzung der Holzfeuchte durch das elektrische Widerstandsverfahren beziehungsweise durch ein kapazitives Messverfahren.

Holzkundliche Grundlagen

Fachliteratur des Informationsdienst Holz und des Forest Products Laboratory beschreibt Fasersättigung, Gleichgewichtsfeuchte, Quellen, Schwinden und die richtungsabhängigen Maßänderungen.

Häufige Fragen

Fragen zu Holzfeuchte, Quellen und Schwinden

Was bedeutet 10 % Holzfeuchte?

Eine Holzfeuchte von 10 % bedeutet, dass die Masse des im Holz enthaltenen Wassers 10 % der darrtrockenen Holzmasse entspricht.

Kann Holzfeuchte über 100 % liegen?

Ja. Weil die Wassermasse auf die trockene Holzmasse bezogen wird, kann frisch geschlagenes Holz bei bestimmten Holzarten mehr Wasser als trockene Holzsubstanz enthalten.

Was ist der Unterschied zwischen Holzfeuchte und Wassergehalt?

Bei der Holzfeuchte wird die Wassermasse auf die trockene Holzmasse bezogen. Wird ein Wasseranteil dagegen auf die feuchte Gesamtmasse bezogen, entsteht ein niedrigerer Prozentwert.

Was ist Gleichgewichtsfeuchte?

Es ist die Holzfeuchte, der sich Holz bei länger andauernden konstanten Klimaeinflüssen annähert. Sie hängt vor allem von relativer Luftfeuchte und Temperatur ab.

Was bedeutet Fasersättigung?

Im Fasersättigungsbereich sind die Zellwände mit gebundenem Wasser gesättigt. Zusätzliches Wasser befindet sich hauptsächlich in den Zellhohlräumen. Zur Orientierung wird häufig ein Bereich um etwa 30 % Holzfeuchte genannt.

Wann quillt und schwindet Holz?

Maßänderungen treten vor allem bei Änderungen des gebundenen Wassers unterhalb des Fasersättigungsbereichs auf. Feuchteaufnahme führt zum Quellen, Feuchteabgabe zum Schwinden.

In welche Richtung arbeitet Holz am stärksten?

Die Maßänderung ist längs zur Faser gering. Quer zur Faser ist sie deutlich größer und tangential zu den Jahrringen bei vielen Holzarten stärker als radial.

Warum entstehen im Winter Fugen in Massivholz?

Beheizte Innenräume besitzen im Winter häufig eine geringere relative Luftfeuchte. Holz gibt Feuchtigkeit ab und schwindet. Dadurch können vorhandene Fugen größer werden.

Wie misst man Holzfeuchte?

Möglich sind unter anderem das Darrverfahren, elektrische Widerstandsmessungen und kapazitive Verfahren. Welches Verfahren geeignet ist, hängt von der konkreten Prüfaufgabe ab.

Ist ein elektrisches Holzfeuchtemessgerät genau?

Es kann bei richtiger Anwendung gute Messwerte beziehungsweise Schätzwerte liefern. Holzart, Temperatur, Messtiefe, Messstelle und Geräteeinstellung können das Ergebnis beeinflussen.

Warum verzieht sich Holz beim Trocknen?

Holz schwindet in seinen anatomischen Richtungen unterschiedlich. Zusätzlich können ungleichmäßige Feuchteverteilung, Jahrringlage, Faserverlauf und innere Spannungen Verformungen verursachen.

Ist jeder Riss durch zu trockenes Holz verursacht?

Nein. Risse können unterschiedliche Ursachen besitzen. Feuchteänderungen sind eine mögliche Ursache, daneben spielen Konstruktion, Faserverlauf, Trocknung, Belastung und Vorschäden eine Rolle.

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